Ruanda Safari
Gorilla Tracking & Big Five

Während unserer Ruanda Reisen können Sie sich über an einer ursprüngliche Landschaft, einer einmaligen Tierwelt sowie Begegnungen mit Einheimischen freuen und einen Einblick in die unterschiedlichen Lebensweisen und individuellen Traditionen im „Land der tausend Hügel“ freuen. 

Ruanda ist ein stabiles Urlaubsland. Der kleine ostafrikanische Binnenstaat Ruanda hat sich in den letzten Jahren zu einem touristischen Highlight entwickelt. Die Landschaft ist geprägt von bewaldeten und landwirtschaftlich genutzten Hügeln deren Höhe durchschnittlich bei 1.500 m liegt und die von vielen Wasserläufen durchschnitten ist. Durch das hügelige Relief, das vor allem den westlichen Landesteil geographisch kennzeichnet, erhielt Ruanda den Beinamen „Land der tausend Hügel“. Der Norden des Landes ist mit den Volcanoes Mountains die Heimat der Berggorillas und der Golden Monkeys.

Reiseangebot
Ruanda Safaris – Gorilla Trackings – Golden Monkeys

Highlights unserer Ruanda Reise

Städtetour Kigali
Bootstour auf dem Lake Kivu
Virunga Mountains
Besuch einer Teeplantage

Königspalast in Nyanza
Butare und das Nationalmuseum
Besuch bei einer Batwa Community
Berggorilla-Beobachtung

Schimpansen Tracking
Nyungwe Nationalpark
Akagera Nationalpark
Musanze-Höhlen

Ruanda Länderkombinationen mit Uganda und Tansania

Kombinieren Sie Ihren Ruanda Urlaub mit einem Aufenthalt in Uganda – die „Perle Afrikas“. Hier erwartet Sie das einzigartige Erlebnis, majestätische Berggorillas im Bwindi Impenetrable Nationalpark zu beobachten. Im Kibale Forest können Sie zudem Schimpansen in ihrem natürlichen Lebensraum begegnen und im Queen Elizabeth Nationalpark begegnen Ihnen sich auf Pirschfahrten Löwen, Elefanten und Büffeln. 

Tansania, ein weiteres Juwel Ostafrikas, empfängt Sie mit seiner unvergleichlichen Wildnis und kulturellem Reichtum. Staunen Sie über die spektakuläre Tierwelt in der Serengeti, beobachten Sie die „Big Five“ und erleben Sie die gewaltige „Great Migration“. Der majestätische Kilimanjaro und der beeindruckende Ngorongoro Krater sind weitere Highlights. Als Abschluss und Badeverlängerung bietet sich eine Auszeit an den Traumstränden Sansibars an.  

Deshalb mit Safari Dreams verreisen!

  • Wir kennen Unterkünfte, Lodges, Hotel und Camps aus eigener Anschauung
  • Wir haben eigene Niederlassungen in Tansania und Uganda
  • Wir bieten Ihnen professionelle Beratung
  • Wir können jede Reise Ihren Wünschen anpassen
  • Sie sind mit meist deutschsprachigen Guides und Fahrern unterwegs
  • Nach deutschen Regeln gepflegter Fahrzeugpark

Ihr Reiseexperte

Rainer Bockmann

Volcanoes NP – Akagera – Nyungwe – Lake Kivu


Häufig gestellte Fragen zu Ruanda

Länderinfos Tansania

Einreisebestimmungen Ruanda und Visum

Für die Einreise nach Ruanda benötigen Sie als deutscher Staatsangehöriger einen gültigen Reisepass sowie ein Visum. Sie können das Visum für Ruanda online beantragen oder nach der Ankunft am Flughafen beantragen und bezahlen. Die koSten liegen in beiden Fällen bei etwa 50 US-Dollar.

Welche Währung gilt in Ruanda und wie bezahle ich?

Offizielles Zahlungsmittel in Ruanda ist der Ruanda-Franc (RWF). An Geldautomaten in größeren Städten können Sie mit gängigen Kreditkarten und EC Karten gegen Gebühr Bargeld abheben. Zahlung mit Kreditkarten ist nur in Einzelfällen möglich. Wir empfehlen Ihnen ausreichend Euro oder US-Dollar (Scheine die nicht älter als 10 Jahre sind!) mitzunehmen und vor Ort zu Geld zu wechseln.

Welche Sprache sprechen die Menschen in Ruanda?

Fast 90% der Einheimischen sprechen die Nationalsprache Kinyarwanda (eine der Bantusprachen). Französisch, Englisch und Suaheli sind zusätzliche Amtssprachen. Mit jüngeren Einheimischen können Sie sich problemlos auf Englisch unterhalten. Viele der Älteren Einheimischen verstehen besser Französisch als Englisch.

Wie groß ist der Zeitunterschied zwischen Ruanda und Deutschland?

Zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) gibt beträgt die Zeitverschiebung + 1 Stunde. Während der Mitteleuropäischen Sommerzeit gibt es keine Zeitverschiebung, da in Ruanda nicht zwischen Sommer- und Winterzeit unterscheiden wird.

Reise vorbereiten

Brauche ich bestimmte Impfungen für Ruanda?

Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise von Deutschland nach Ruanda vorgeschrieben. Das Auswärtige Amt empfiehlt alle Standardimpfungen laut Informationen des Robert-Koch-Instituts. Des weiteren sollten Sie sich mit dem Thema Malariaprophylaxe auseinandersetzen. Sprechen Sie am besten mit Ihrem hausarzt oder einem Reisemediziner über die verschiedenen Formen der Prophylaxe. Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer versicherung mit Auslands-Krankenschutz. Für eine kleine Reiseapotheke mit Schmerzmitteln, Mittel gegen Durchfall, Pflaster und Desinfektionsmittel sowie Mückenschutz sollten Sie in Ihrem gepäck noch Platz finden.

Welche Flugverbindungen gibt es nach Ruanda ab Deutschland?

Direktflüge gibt’s nicht. Sie fliegen immer mit ein bis zwei Zwischenstopps.
Die beste Verbindung ist Frankfurt über Doha nach Kigali mit Qatar Airways, Gesamtreisezeit etwa 15 bis 18 Stunden. Gute Alternativen sind Brussels Airlines über Brüssel, Turkish Airlines über Istanbul oder Emirates über Dubai.
Ethiopian Airlines über Addis Abeba ist oft günstiger. Die Verbindung ab Frankfurt oder München funktioniert gut, auch wenn der Aufenthalt in Addis manchmal etwas länger ist.
Die Preise liegen zwischen 800 und 1.400 Euro für Hin- und Rückflug, abhängig von Saison und Buchungszeitpunkt.

Brauche ich eine Gelbfieberimpfung für Ruanda?

Das hängt davon ab, aus welchem Land Sie einreisen.
Wenn Sie direkt aus Deutschland nach Ruanda fliegen, ist die Gelbfieberimpfung nicht vorgeschrieben. Ruanda selbst gilt nicht als Gelbfiebergebiet.
Wenn Sie aber aus einem Gelbfiebergebiet einreisen – und dazu zählen Uganda, Tansania und Kenia – müssen Sie einen Gelbfieber-Impfnachweis vorlegen. Das wird am Flughafen Kigali tatsächlich kontrolliert.
Beispiel: Sie fliegen Frankfurt → Nairobi → Kigali. Dann brauchen Sie die Impfung, weil Kenia als Gelbfiebergebiet gilt.
Unsere Empfehlung: Lassen Sie sich trotzdem impfen, auch wenn Sie direkt einfliegen. Die Impfung gilt lebenslang, und falls Sie später andere afrikanische Länder besuchen wollen, haben Sie es schon erledigt. Außerdem gibt’s manchmal Diskussionen an der Grenze, auch wenn Sie eigentlich befreit wären – mit Impfpass haben Sie Ruhe.
Sprechen Sie 6 bis 8 Wochen vor Abreise mit einem Tropenmediziner. Der kann Sie auch zur Malaria-Prophylaxe beraten – Ruanda ist in einigen Regionen Malariagebiet, vor allem rund um Akagera.

Unterwegs in Ruanda

Was muss ich in Ruanda unbedingt probieren?

Isombe ist das klassische Gericht: Cassava-Blätter, ähnlich wie Spinat, mit Rindfleisch und Erdnussbutter gekocht. Klingt gewöhnungsbedürftig, schmeckt aber besser als erwartet.
Brochettes sind Grillspieße – Ziege, Rind oder Huhn, mariniert und gegrillt. Bekommen Sie praktisch überall.
Ugali ist der Maisbrei, der zu fast allem serviert wird. Typisch ostafrikanisch, sehr sättigend.
Akabenz ist Bananenwein. Probieren Sie ihn ruhig, aber mit Vorsicht – der Alkoholgehalt schwankt stark und kann überraschend hoch sein.
In Kigali lohnt sich das „Heaven“, ein Rooftop-Restaurant mit internationaler Küche und schönem Blick über die Stadt. „Le Karibi“ bietet lokale Spezialitäten. Ein Geheimtipp: „Ndizi“ – gegrillte Kochbananen mit Bohnen, simpel aber gut.
In den Gorilla-Lodges ist das Essen meist überraschend gut, oft auf internationalem Niveau. Sie müssen also nicht gezielt nach Gourmetküche suchen.

Kann man Leitungswasser in Ruanda trinken?

Nein, besser nicht. Nehmen Sie abgefülltes Wasser.
Hotels und Lodges stellen es in der Regel kostenlos bereit, ansonsten können Sie überall Wasser kaufen. In Malaria-Regionen sollten Sie auch darauf achten, dass Sie Ihre Prophylaxe-Tabletten mit sauberem Wasser einnehmen.
Das Leitungswasser in Kigali ist tatsächlich besser als in vielen anderen afrikanischen Städten, aber für europäische Mägen trotzdem riskant. Auch zum Zähneputzen besser Flaschenwasser verwenden.

Wie viel Trinkgeld gibt man in Kenia (Safari-Guides, Hotels, Lodges)?

Für Ihren Safari-Guide und Fahrer sind 10 bis 15 Dollar pro Tag und Fahrzeug üblich, das wird unter dem Team aufgeteilt.
In der Lodge geben Sie pro Person und Tag etwa 3 bis 5 Dollar für das Personal (Kellner, Housekeeping, etc.).
Am besten haben Sie Bargeld in US-Dollar oder kenianischen Schilling dabei, kleine Scheine. Viele sammeln das Trinkgeld über die Woche und geben am letzten Tag einen Umschlag – rechnen Sie mit etwa 50 bis 100 Dollar pro Person für eine Woche, inklusive Guides.
Trinkgeld ist freiwillig und sollte guten Service anerkennen, nicht aus Pflichtgefühl gegeben werden.

Ruanda: Insider-Wissen

Ist Ruanda sicher für Touristen?

Ja, in den touristischen Gebieten sehr sicher. Kigali ist eine der saubersten und am besten organisierten Städte in Afrika. Die Nationalparks werden streng bewacht.
Das Auswärtige Amt warnt nur vor den Grenzgebieten zur Demokratischen Republik Kongo, besonders nördlich der Straßen RN4 und RN8. Auch auf der Straße durch den Nyungwe Forest sollten Sie nachts vorsichtig sein.
Beim Gorilla-Tracking sind Sie immer mit staatlich geprüften Guides unterwegs. Alleingänge sind weder erlaubt noch ratsam.
Normale Vorsicht an Märkten und Busstationen reicht – wie in jeder größeren Stadt. Ruanda ist merklich sicherer als viele andere Länder in der Region.

Lohnt sich Ruanda trotz der hohen Kosten im Vergleich zu Uganda?

Das hängt davon ab, wie viel Zeit Sie haben und was Ihnen wichtig ist.
Ruanda macht Sinn, wenn Sie wenig Zeit mitbringen. Von Kigali aus sind Sie in 2 bis 3 Stunden bei den Gorillas. In Uganda brauchen Sie vom Flughafen Entebbe bis zum Bwindi Impenetrable Nationalpark 8 bis 10 Stunden. Diese Strecke müssen Sie allerdings nicht am Stück fahren – unsere Uganda-Reisen sind so konzipiert, dass Sie unterwegs andere Highlights erleben, zum Beispiel den Queen Elizabeth Nationalpark oder den Kibale Forest für Schimpansen. Aber wenn Sie wirklich nur 5 bis 7 Tage Zeit haben, ist Ruanda die entspanntere Wahl.
Ruanda ist auch besser für Kurztrips organisiert. Die Straßen sind durchgehend asphaltiert, die Lodges moderner, alles läuft reibungsloser. Wenn Sie Wert auf Komfort legen und keine Lust auf holprige Pisten haben, werden Sie Ruanda bevorzugen.
Wenn Sie mehr Zeit haben oder Budget sparen wollen, ist Uganda die klügere Entscheidung. Die Gorillas sind genauso beeindruckend – biologisch kein Unterschied. Sie sehen mehr vom Land, erleben mehr Vielfalt, und Sie sparen etwa 600 Dollar pro Permit. Mit dem gesparten Geld können Sie noch Schimpansen-Tracking im Kibale Forest oder eine mehrtägige Safari im Queen Elizabeth Park machen.
Was wir bei unseren Gästen beobachten: Die allermeisten bereuen Ruanda nicht, das Erlebnis ist großartig. Aber viele sagen hinterher, dass Uganda wahrscheinlich genauso gut gewesen wäre – für deutlich weniger Geld. Das ist ehrlich gesagt auch unsere Einschätzung.

Ist Ruanda etwas für Vogelbeobachter?

Auf jeden Fall. Ruanda hat über 700 Vogelarten, davon etwa 30 endemische Arten. Für ernsthaft interessierte Ornithologen ist das wirklich lohnenswert.
Der Nyungwe Forest ist mit 322 Arten einer der besten Spots. Hier finden Sie den Rwenzori-Turaco, den Stuhlmann-Nektarvogel und den gefährdeten Kivubuschsänger. Der Canopy Walk eignet sich perfekt zum Fotografieren – Sie befinden sich auf Augenhöhe mit den Vögeln im Kronendach.
Im Volcanoes Nationalpark gibt’s über 180 Arten, darunter Shelleys Bergastrild, Bergbussard und den Lagdenwürger. Das Gebiet hat den Status einer Important Bird Area (IBA).
Akagera hat nochmal 480 Arten. Das Highlight ist der Schuhschnabel, einer der meist gesuchten Vögel Afrikas. Dazu kommen der kritisch gefährdete Dickschnabelreiher und Graukraniche. Bei Nachtsafaris können Sie verschiedene Greifvögel beobachten.
Die beste Reisezeit fürs Birdwatching ist November bis April, wenn die Zugvögel aus Europa da sind.

Wie viel kostet Gorilla-Tracking in Ruanda?

Das Gorilla-Permit kostet 1.400 Dollar pro Person (Stand 2026). Das ist nur die Erlaubnis für eine Stunde bei den Gorillas, ohne Unterkunft oder Transfer.
Eine komplette 10-Tage-Reise mit Lodge und Transfers kostet je nach Unterkunft zwischen 4.000 und 6.000 Euro. Unsere Länderkombination Uganda-Ruanda gibt’s auch schon ab etwa 3.000 Euro – wobei dann die Permit-Kosten noch dazukommen. Schimpansen- und Golden-Monkey-Tracking sind bei einigen unserer Reisen bereits inklusive. Genaue Details finden Sie bei der Leistungsbeschreibung der jeweiligen Tour.
Die Gruppen beim Tracking sind auf maximal 8 Personen begrenzt, Sie haben eine Stunde bei den Gorillas. Buchen Sie 6 bis 12 Monate im Voraus über das Rwanda Development Board oder einen erfahrenen Veranstalter – die Permits sind sehr begehrt und schnell ausgebucht.
Zum Vergleich: In Uganda kostet das Permit etwa 800 Dollar, in der Demokratischen Republik Kongo 400 Dollar. Ruanda ist am teuersten, dafür aber auch am besten organisiert.

Warum ist Ruanda so viel teurer als Uganda für Gorillas?

In Uganda kostet das Gorilla-Permit 800 Dollar, in Ruanda 1.400 Dollar. Fast doppelt so viel.
Ruanda positioniert sich ganz bewusst als Luxus-Destination. Die Strategie ist: weniger Besucher, dafür höhere Preise. Das soll die Gorilla-Populationen besser schützen und gleichzeitig mehr Einnahmen für den Naturschutz generieren.
Dazu kommt die bessere Infrastruktur. Die Straßen sind durchgehend asphaltiert und in gutem Zustand, vieles läuft straffer organisiert, und die Anreise von Kigali zu den Nationalparks dauert meist nur zwei bis drei Stunden. In Uganda kann die Fahrt acht bis zehn Stunden dauern. Sie zahlen also nicht nur für das Permit, sondern auch für Komfort, kürzere Wege und reibungslosere Abläufe.
Die Gorillas selbst sind allerdings dieselben – biologisch kein Unterschied. Manche Gruppen in Uganda gelten sogar als stärker habituiert und dadurch entspannter im Umgang mit Besuchern.n.

Wie nah kommt man den Gorillas in Ruanda?

Offiziell gilt eine Mindestdistanz von 7 Metern. In der Praxis kommen die Gorillas aber oft deutlich näher – manchmal bis auf 2 oder 3 Meter.
Die Gorillas entscheiden das selbst. Wenn ein neugieriges Jungtier auf Sie zukommt, müssen Sie stehen bleiben und dürfen sich nicht bewegen. Die Ranger achten darauf, dass niemand zurückweicht oder die Tiere provoziert. Rückzieher könnten die Gorillas als Bedrohung verstehen.
Manchmal läuft ein Silberrücken direkt an Ihnen vorbei – so nah, dass Sie seinen Atem spüren können. Das ist völlig normal und nicht gefährlich, solange Sie ruhig bleiben und den Anweisungen folgen.
Fotografisch ist das ideal. Sie brauchen kein riesiges Teleobjektiv – ein 70-200mm Objektiv reicht locker, manche Leute fotografieren sogar brauchbare Bilder mit dem Handy. Bei so geringer Distanz ist eher das Licht im dichten Wald die Herausforderung, nicht die Entfernung.

Was kann man in Ruanda außer Gorillas noch machen?

Ruanda hat deutlich mehr zu bieten als nur Gorillas, wird aber oft auf die Primaten reduziert.
Der Akagera Nationalpark im Osten ist ein klassisches Safari-Gebiet mit allen Big Five: Löwen, Elefanten, Nashörner, Büffel, Leoparden. Deutlich ruhiger als Serengeti oder Masai Mara, Sie haben die Landschaft oft für sich. 2 bis 3 Tage sind ausreichend für eine ordentliche Safari.
Der Nyungwe Forest im Süden bietet Schimpansen-Tracking. Auf eine ganz andere Art und Weise spektakulär, wie die Gorillas. Besonders beeindruckend ist der Canopy Walk – eine Hängebrücke in 50 Meter Höhe, die durch die Baumkronen führt. Für Vogelbeobachter und Fotografen lohnenswert.
Golden Monkey Tracking im Volcanoes Nationalpark kostet 100 Dollar pro Permit, deutlich günstiger als Gorillas. Die goldenen Meerkatzen sind verspielt, schnell unterwegs und fotografisch anspruchsvoller als die gemütlichen Gorillas.
Der Kivu-See an der Grenze zu Kongo eignet sich gut zum Entspannen nach dem Gorilla-Tracking. Kayaking, Bootstouren, kleine Strandresorts. Die Städte Gisenyi und Kibuye sind entspannt und noch nicht vom Tourismus überrannt.
Kigali ist einen Tag wert. Das Genocide Memorial ist bewegend und wichtig, wenn Sie verstehen wollen, was hier passiert ist. Rechnen Sie 2 bis 3 Stunden ein. Die Stadt selbst ist überraschend sauber und sicher, mit guten Restaurants und Cafés – anders als viele afrikanische Hauptstädte.

Kann man Ruanda und Uganda kombinieren?

Ja, das funktioniert sehr gut. Die Grenze ist offen und unkompliziert zu überqueren.
Die klassische Route: Gorilla-Tracking in Uganda (Bwindi, 800 Dollar Permit), dann rüber nach Ruanda für Golden Monkeys oder eine zweite Gorilla-Gruppe. Oder andersherum.

Von Bwindi in Uganda zum Volcanoes Nationalpark in Ruanda brauchen Sie etwa 4 bis 5 Stunden, je nachdem ob es Wartezeiten an der Grenze gibt.

Hier geht es direkt zu unserer Ruaanda & Uganda Kombinationsreise.

Lohnt sich der Akagera Nationalpark?

Ja, vor allem wenn Sie klassische Safari mögen und nicht nur Gorillas sehen wollen.
Akagera ist Ruandas einziger Savanne-Park und hat alle Big Five: Löwen (wieder angesiedelt 2015), Elefanten, Spitzmaulnashörner (seit 2017 wieder da), Büffel und Leoparden. Das ist in Ruanda einzigartig.
Der Park ist deutlich kleiner und ruhiger als Serengeti oder Masai Mara. Sie haben die Gegend oft für sich, kaum andere Fahrzeuge. Für Fotografen und Leute, die keine Menschenmassen wollen, ist das perfekt.
2 bis 3 Tage reichen aus. Es gibt eine schöne Mischung aus Savanne, Seen und hügeliger Landschaft. Flusspferde und Krokodile leben am Lake Ihema, Giraffen und Zebras in der offenen Savanne.
Bei den Lodges haben Sie mehrere Optionen: Magashi Camp und Ruzizi Tented Lodge sind exklusiv, Karenge Bush Camp ist die günstigere Variante.
Wann lohnt sich Akagera besonders? Wenn Sie sowieso in Ruanda sind wegen der Gorillas und noch 2 bis 3 Tage übrig haben. Oder wenn Sie Uganda und Ruanda kombinieren und klassische Safari mit Primaten-Tracking verbinden wollen.
Wenn Sie nur 4 bis 5 Tage Zeit haben und das Budget knapp ist, würden wir Akagera weglassen und uns auf die Gorillas konzentrieren. Die sind der eigentliche Grund, warum man nach Ruanda kommt.

Was sind Golden Monkeys und wo sieht man sie?

Golden Monkeys – auf Deutsch Goldene Meerkatzen – sind kleine Primaten mit goldenem Fell und schwarzen Gliedmaßen. Sie leben ausschließlich in den Bambuswäldern der Virunga-Vulkane, also in Ruanda, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo.
In Ruanda finden Sie sie im Volcanoes Nationalpark, demselben Park wo auch die Gorillas leben. Das Tracking kostet 100 Dollar pro Person, deutlich günstiger als Gorillas, und dauert meist 1 bis 3 Stunden.
Die Tiere sind deutlich aktiver und schneller als Gorillas. Sie springen durch die Bäume, spielen miteinander, sind neugierig und kommen nah ran. Fotografisch sind sie anspruchsvoller – Sie brauchen eine schnellere Kamera, kürzere Verschlusszeiten und möglichst gutes Licht.
Lohnt es sich? Wenn Sie ein zweites Tracking machen wollen, aber kein zweites Gorilla-Permit für 1.500 Dollar ausgeben möchten, sind Golden Monkeys eine gute Alternative. Sie sind niedlich, verspielt und machen Spaß zu beobachten.
Wenn Sie nur einen Tag im Volcanoes Park haben und sich entscheiden müssen: Nehmen Sie die Gorillas. Die sind einfach beeindruckender, das Erlebnis ist intensiver.

Welche Regeln gelten beim Gorilla-Tracking in Ruanda?

Beim Gorilla-Tracking im Volcanoes Nationalpark gelten strenge Regeln – zum Schutz der Gorillas und zu Ihrer eigenen Sicherheit.
Abstand und Gesundheit
Die offizielle Mindestdistanz beträgt 7 Meter. In der Praxis kommen die Gorillas oft näher, aber Sie dürfen nicht aktiv auf sie zugehen. Wenn Sie erkältet sind, Husten haben oder sonst krank sind, dürfen Sie nicht am Tracking teilnehmen – Gorillas können sich mit menschlichen Krankheiten anstecken, und für sie kann das tödlich enden. Bei Erkältungssymptomen wird Ihr Permit nicht erstattet.
Gruppengröße und Alter
Maximal 8 Personen pro Gorilla-Gruppe. Die Beobachtungszeit ist strikt auf eine Stunde begrenzt. Das Mindestalter liegt bei 15 Jahren, keine Ausnahmen.
Was Sie mitbringen sollten
Feste, wasserdichte Wanderschuhe sind Pflicht – das Gelände ist steil und rutschig. Lange Kleidung schützt vor Brennnesseln und Insekten. Packen Sie genug Wasser und ein paar Snacks ein, das Trekking kann zwischen 2 und 7 Stunden dauern, je nachdem wo sich die Gorillas gerade aufhalten. Regenjacke nicht vergessen, auch in der Trockenzeit.
Permits und Ausrüstung
Buchen Sie Ihr Permit Monate im Voraus bei uns – pro Tag gibt es sher begrenzte Plätze. Kamera ohne Blitz ist erlaubt, Stative sind verboten (zu sperrig im dichten Wald). Drohnen sind im gesamten Nationalpark nicht gestattet.
Verhalten bei den Gorillas
Bewegen Sie sich langsam und leise. Nicht essen, trinken oder rauchen in der Nähe der Gorillas. Sprechen Sie nur gedämpft. Schalten Sie den Blitz Ihrer Kamera aus. Wenn Sie husten müssen, drehen Sie sich weg und halten Sie sich den Arm vor den Mund.
Falls ein Gorilla auf Sie zukommt – was vorkommen kann – bleiben Sie ruhig stehen. Nicht wegrennen, nicht in die Augen starren, machen Sie sich klein. Die meisten „Angriffe“ sind Bluffs. Die Guides sind darin geschult und wissen genau, was zu tun ist. Folgen Sie einfach ihren Anweisungen.

Ruanda vs. Uganda ? Gorilla Tracking Vergleich

MerkmalRuandaUganda
Gorilla Permit1.400 USD800 USD.
GruppengrößeMax. 8 PersonenMax. 8 Personen
Big Five ja, Akagera NPMax. 8 Personen
Transfer Zeit2 Std. von Kigalija, Queen Elizabeth NP
Kinder ab15 Jahre15 Jahre
Tracking-SchwierigkeitMittel (offenes Gelände), Begleitung durch einen Porter möglich – „Ihre helfende Hand“Schwieriger (dichter Dschungel), Unterstützung durch Porter bzw. Begleiter möglich
Beste ZeitGanzjährig, trocken Jun-SepGanzjährig, trocken Jun-Sep
Habituation ExperienceNicht verfügbar4 Std. für 1.500 USD (Bwindi)
ZusatzaktivitätenSchimpansen Nyungwe, Golden MonkeysSchimpansen im Kibale, Bootssafari Kazinga

Kunden-Stimmen

Johanna und Christoph aus München

Wir waren als 4-köpfige Familie im September 2025 für nur 8 Tage in Nord-Uganda und 3 Tage in Ruanda im Bereich Kiwu-Lake mit Safari Dreams unterwegs mit Rundumbetreuung in puncto Jeep und fahrender Reiseleitung, was sehr entspannend war. [Weiterlesen…]

Da wir nur so wenig Zeit hatten, mussten wir uns auf die Empfehlungen der Locations von Herrn Bockmann verlassen – was bestens funktioniert hat. Wir konnten uns so auf die ausgesprochen schöne Landschaft und die freundlichen und lächelnden Menschen konzentrieren; die Lodges und Unterkünfte genießen. Ein Highlight war der Community Walk in Bigodi und auf Mutanda Island, neben dem Gorilla-Tracking natürlich. Die Grenzformalitäten an der ruandischen Grenze klappten tadellos dank Jamil, unserem erfahrenen Fahrer und Guide, den man nur ins Herz schließen kann. Uganda ist unbedingt eine Reise wert! Danke an Safari Dreams, dass wir diese Erfahrung so positiv machen konnten!

Susanne & Melanie aus Freudenstadt

Es war eine rundum fantastische Reise: Wir sind als Familie von Kigali über verschiedene Stationen in Ruanda und Uganda nach Entebbe gefahren. [Weiterlesen…]

Unser Begleiter, Fahrer und Guide, Jamil war unschlagbar. Er hat uns an seinem unglaublichen Wissen über Land, Leute, Tiere und Natur teilhaben lassen. Auch konnten wir politische und historische Themen mit ihm besprechen. Jamil ist ein „Voll-Profi“. Wir haben uns zu jeder Zeit sicher gefühlt. Die Lodges waren wunderbar. Es hat an nichts gefehlt. Wir wurden herzlich aufgenommen und rundum versorgt. Nach zahlreichen Reisen durch und einer großen Verbundenheit mit dem südliche Afrika haben wir nun eine neue und sehr interessante Region im östlichen Afrika entdeckt. Herzlichen Dank für alles!!!

Ruandas Nationalpark im Vergleich

NationalparkWildlifeHighlight
Volcanoes NPKompakt. & intensiv Die Wege sind kürzer, die Dichte an Tiersichtungen pro Kilometer ist oft höher. Ideal bei weniger Zeit.Gigantisch. Die Serengeti ist riesig. Man fährt oft Stunden durch unberührte Natur, ohne einem anderen Jeep zu begegnen.
Nyungwe ForestDas große Finale. Zwischen Juli und Oktober konzentriert sich alles in der Mara – mit den dramatischen Flussüberquerungen.Hier spielt sich fast das ganze Jahr ab (9–10 Monate), inklusive der Kalbungszeit im Frühjahr.
Akagera NPJa, im Akagera NPJa, im Queen Elizabeth NP

Erleben Sie Ostafrikas schönste Seiten auf einer Reise

Schließlich wartet Kenia mit einer Mischung aus natürlicher Schönheit und kultureller Vielfalt auf Sie. Durchstreifen Sie die berühmte Masai Mara und halten Sie Ausschau nach den „Big Five“ oder lassen Sie sich von den atemberaubenden Landschaften des Great Rift Valley verzaubern. 

Ob Ruanda, Uganda, Kenia oder Tansania – jede Kombination dieser Länder bietet unvergessliche Erlebnisse und Eindrücke. Wissen Sie schon, welche Highlights auf Ihrem Reiseplan stehen sollen? Dann kontaktieren Sie uns gerne – wir beraten Sie persönlich und stellen Ihnen gerne Ihre ganz persönliche Traumreise zusammen. 

Warum Ruanda? Exklusive Gorilla-Safaris ohne Massen

Im Süden Ruandas liegt der Nyungwe-Forrest in dem man auf eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt trifft. Ganz neu seit Januar 2021 verfügt Ruanda mit dem Gishwati-Mukura Nationalpark über einen weiteren Nationalpark in dem Sie Schimpansen, Golden Monkeys und eine vielfältige Vogelwelt hautnah erleben können. Des Kivu-See mit seinen von tiefen Buchten und steilen Hängen geprägten Uferstreifen und der Akagera-Nationalpark im Osten des Landes sind weitere Attraktionen Ruandas.

Kigali, die Hauptstadt ist eine moderne Metropole die man so nicht in Afrika erwartet. Hier lohnt der Besuch des Genozid Museums in dem eindrücklich die Zeit während des Völkermordes dargestellt wird. Butare, die Kulturhauptstadt des Landes mit diversen Museen und einem sehenswerten botanischen Garten, lohnt einen Besuch. Eine Ruanda Reise lässt sich bestens mit einer Reise nach Uganda kombinieren, in unserem Programm finden Sie verschiedene Möglichkeiten.

Ruanda – Hintergrundwissen

Naturschutz und Tourismus: Vorbild Volcanoes Nationalpark

Ruanda ist ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie Naturschutz und Tourismus Hand in Hand gehen können. Ein Paradebeispiel dafür ist der Volcanoes Nationalpark, die Heimat von etwa einem Drittel der weltweit verbliebenen Berggorillas. Dieser Park ist nicht nur ein beeindruckendes Zeugnis für den Naturschutz, sondern auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für Ruanda. Der Tourismus trägt erheblich zur Erhaltung der Tierwelt und der natürlichen Landschaft bei, da ein Teil der Einnahmen aus den teuren Gorilla-Tracking-Permits direkt in den Naturschutz und die Gemeinschaftsentwicklung fließt.

Die Besucher des Volcanoes Nationalparks haben die seltene Gelegenheit, die majestätischen Berggorillas aus nächster Nähe zu beobachten. Aber das ist nicht alles, was der Park zu bieten hat. Seine vielfältige Tierwelt umfasst auch Goldmeerkatzen, Büffel, und eine beeindruckende Vielfalt an Vögeln. Die üppige Vegetation, die von Bambuswäldern bis zu alpinen Mooren reicht, ist ein weiterer Grund, warum dieser Park Naturliebhaber aus aller Welt begeistert. Tourismus in Ruanda bedeutet auch, an der Gemeinschaftsentwicklung teilzuhaben. Die Ruander haben erkannt, dass der Tourismus nachhaltig sein muss, um langfristig erfolgreich zu sein. Es gibt verschiedene Projekte, die aus den Einnahmen der Parks finanziert werden, die das Ziel haben die Ernährungssicherheit zu verbessern und das Einkommen der lokalen Bevölkerung zu erhöhen. Während Ihrer Reise nach Ruanda werden Sie nicht nur die atemberaubende Natur und Tierwelt erleben, sondern auch sehen, wie Ihre Reise direkt dazu beiträgt, diese zu erhalten. Der Park demonstriert auf eindrucksvolle Weise, wie Tourismus dazu beitragen kann, die Natur zu schützen und gleichzeitig die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Wir als Reiseveranstalter sind uns unserer Verantwortung bewusst und achten selbstverständlich auch auf die faire Entlohnung unserer Mitarbeiter.

Traditionelles Essen und Kulinarisches – Von Bananenbier bis Kaffee

Ruandas Kaffee ist mehr als nur ein morgendlicher Wachmacher. Er ist ein hochgeschätztes Gut, das das Land auf der Weltkarte des Kaffees fest etabliert hat. Die vulkanischen Böden, kombiniert mit der idealen Höhe und dem perfekten Klima, tragen zur Produktion von hochwertigem Arabica-Kaffee bei, der für sein intensives Aroma und seinen milden Geschmack bekannt ist. Ein Besuch in einer der vielen Kaffeeplantagen gibt Einblick in den aufwendigen Prozess vom Anbau bis zur Tasse und bietet die Möglichkeit, diesen exquisiten Kaffee direkt an der Quelle zu probieren.

Das Bananenbier, oder Urwagwa, ist ein weiteres kulinarisches Highlight Ruandas. Dieses traditionelle Getränk wird aus fermentierten Bananen und Sorghum (eine Hirseart) hergestellt. Es hat einen einzigartigen, leicht süßen und leicht säuerlichen Geschmack. Urwagwa spielt eine wichtige Rolle in der ruandischen Kultur und wird oft bei Zeremonien und Festen serviert. Der Brauprozess ist eine Kunst für sich und wird traditionell meist von Frauen ausgeführt. 

In der ruandischen Küche ist „Ugali“, eine Beilage aus frischem Mais, Maisgrieß oder Maismehl, die zu vielen Mahlzeiten serviert wird und eine harmonische Ergänzung zu den herzhaft gewürzten Speisen und Soßen bildet. Ein weiteres traditionelles Gericht sind „Matoke“, gedämpfte, gebackene oder fritierte Kochbananen, die eine beliebte Beilage sind. Beide Gerichte sind einfache, aber nahrhafte Mahlzeiten, die zur Alltagsküche Ruandas gehören. 
Für Fleischliebhaber ist „Brochette“, ein auf Spießen gegrilltes Fleisch, ein absolutes Muss. Diese Fleischspieße können aus Rind, Ziege, Huhn oder Fisch bestehen und werden oft mit einer scharfen Soße serviert. Die Zubereitung von Brochette ist ein gesellschaftliches Ereignis und oft das Highlight bei Straßenfesten und Zusammenkünften. Dieses köstliche Gericht ist ein Beweis für die reiche Grillkultur Ruandas und ein absolutes Muss für jeden Besucher.